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Organisationale Energie: Wie Sie das Potenzial Ihres Unternehmens ausschöpfen

Klappentext

Ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erfolg von Unternehmen ist die Fähigkeit, Organisationale Energie für die entscheidenden Change- und Innovationsprozesse zu erzeugen und diese Kraftpotenziale optimal zu nutzen und zu erhalten.

Heike Bruch und Bernd Vogel stellen Ergebnisse eines mehrjährigen internationalen Forschungsprojekts vor. Sie beschreiben typische Energiezustände und Energiefallen von Unternehmen. Anhand von Praxisbeispielen bekannter Unternehmen zeigen die Autoren, welches die wesentlichen Treiber der Entstehung von Organisationaler Energie sind. Sie stellen praktische Strategien vor, wie Führungskräfte gezielt das Potenzial ihres Unternehmens mobilisieren und fokussieren sowie nachhaltig produktive Energie aufbauen können. Das Buch eröffnet eine neue Sicht auf das Management von Innovation und Change und ist somit für Human-Resources-Verantwortliche sowie alle Manager interessant, die ihre Leadership-Kompetenz verbessern möchten.

"Organisationale Energie" richtet sich an Führungskräfte, Human-Resources-Manager und Managementforscher sowie an Studierende und Dozenten der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere mit den Schwerpunkten Organisation und Unternehmensführung.

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Prof. Dr. Heike Bruch ist Professorin und Direktorin am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Sie ist außerdem Gründerin und Leiterin des Organizational Energy Program (OEP) und leitet das International Study Program (ISP).

Dr. Bernd Vogel ist wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Er ist Projektleiter im Organizational Energy Program (OEP).


Geleitwort

Die Aussage „Die einzige Konstante ist der Wandel“ ist hinreichend bekannt und hat vermutlich den zweifelhaften Ruhm eines Allgemeinplatzes erlangt. Dabei ist deren Inhalt absolut korrekt. Unternehmen sehen sich immer rascher veränderten Rahmenbedingungen gegenüber und sind gezwungen, sich laufend weiter zu entwickeln. Neben klassischen Reorganisationen im Sinne des geplanten organisationalen Wandels sind evolutorische Veränderungen notwendig, die kontinuierlich stattfinden. Die Fähigkeit zum Umgang mit Herausforderungen der Umweltdynamik – nennen wir sie Organisationskompetenz – wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Dabei geht es weniger um die korrekte Anwendung von Organisationstechniken oder die gewissenhafte Planung eines Reorganisationsprojektes, sondern um die Fähigkeit einer Unternehmung, Veränderungsprozesse zu konzipieren, zu initiieren und durchzuführen sowie nachhaltig zu verankern. Während die technischen Aspekte des Veränderungsmanagements hinreichend behandelt wurden, besteht nach wie vor ein Bedarf an Konzepten, die sich mit den grundlegenden Aspekten der Schaffung einer Veränderungskultur und der Verankerung von Werten der kontinuierlichen Entwicklung beschäftigen. Genau diesen Phänomenen haben sich Heike Bruch und Bernd Vogel in ihrem Buch „Organisationale Energie“ zugewandt.

Ausgehend von der Charakterisierung der Organisationalen Energie als Kraft, mit der ein Unternehmen zielgerichtet Dinge bewegt, , beschreiben die Autoren vier typische Energiezustände. Es sind dies die (1) angenehme Trägheit, die (2) resignative Trägheit, die (3) korrosive Energie und die (4) produktive Energie. Während der erste Zustand mit Selbstzufriedenheit umschrieben werden kann, entspricht der zweite Zustand einer eher lethargischen, demotivierten Unternehmenssituation. Der dritte Zustand basiert auf negativen Emotionen und wirkt destruktiv. Unternehmen im Zustand der produktiven Energie verfügen über die eingangs erwähnte Organisationskompetenz und sind in der Lage, mit Herausforderungen des Umsystems umzugehen und selbst gesetzte anspruchsvolle Ziele zu erreichen. Heike Bruch und Bernd Vogel beschränken sich aber nicht darauf, Energiezustände zu beschreiben, sondern zeigen auch auf, wie produktive Energien mobilisiert, erhalten und gefördert sowie negative Energie vermindert und abgebaut werden können. Organisationale Energie entsteht aus Mobilisierung und Fokussierung, welche beide auf einem entsprechenden Führungsverständnis aufbauen.

Es ist Heike Bruch und Bernd Vogel hervorragend gelungen, das schwer fassbare Phänomen der Organisationalen Energie nachvollziehbar und verständlich darzustellen. Die Ausführungen sind wissenschaftlich fundiert und weisen einen hohen Praxisbezug auf. Konzeptionelle Bausteine werden anhand von konkreten Fallbeispielen illustriert. Checklisten, Vorgehensmodelle und prägnante Zusammenfassungen erleichtern die Anwendung des Konzeptes auf die eigene Unternehmung. Die Stiftung der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation und Management (SGO-Stiftung) hat dieses Projekt gerne finanziert und dankt den Autoren für die sehr gute Zusammenarbeit und das äusserst erfreuliche Ergebnis. Das Werk „Organisationale Energie“ schliesst eine Lücke in der deutschsprachigen Literatur zum organisationalen Wandel. Es verdient eine breite Leserschaft von Praktikern, Wissenschaftlern und Studierenden, da es für alle genannten Zielgruppen intellektuelle Anregungen und konkrete Handlungshilfen enthält.

Lassen Sie sich von diesem Buch energetisieren!

Dr. Robert J. Zaugg
Stiftungsrat der SGO-Stiftung

Interlaken, 5. Dezember 2004


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